August 10, 2016

It's not you, it's me



I take a look in the mirror and say to myself, "Babygirl, you can't survive like this"

Ich könnte jetzt eigentlich noch stundenlang auf den Bildschirm starren und darauf hoffen dass mir der perfekte mit humor angehauchte Einstiegssatz einfallen wird mit dem sich meine 3-monatige Abwesenheit erklärt. Stattdessen schreib ich einfach mal drauf los.

Verrückte 3 Monate waren es seit meinem letzten Post. Wir hatten Winter im Sommer, und dann nur noch Sommer. Dann Abiturprüfungen. Die flogen aber so schnell vorbei dass ich nichts mitbekommen hatte. Dann parties. SO viele Parties. Ich lag safe einen Monat lang im Alkohol Koma. 
Dann ganz viel gejobbt um Geld für Bali auf die Seite zu legen. Mündliche Prüfung. Und letztendlich, Abiball. Der absolut schönste Abend meines Lebens, ehrlich. 
Anschließend ging es weiter mit Uni Bewerbungen und vielen, vielen Selbstzweifeln. Fragen über die Zukunft eröffneten sich, die mir zuvor nicht in den Sinn kamen. Oder ich hatte es schlicht einfach verdrängt. Jura, nicht Jura. Letztendlich ist es nicht Jura. 
Und dann das eklige und bangende Warten und Hoffen. Zusage, keine Zusage. Dann vor ein paar Tagen die Lebensrettende E-Mail. Zusage aus Tübingen. Halleluja. 

Jetzt kann nächste Woche beruhigt nach Bali geflogen werden, sofern der ganze Papierkram bearbeitet wird. Ehrlich, ich hatte absolut keine Lust mich aufs Bloggen zu konzentrieren. 
Es gab einfach nichts was ich gerne hier teilen wollte. Außer vielleicht meine Abiball Fotos. 

Mittlerweile bin ich wieder etwas entspannter. Zumindest ein wenig. Denn Wohnungssuche steht jetzt auch noch an. Aber wer will sich schon beschweren. 

Ich rechne damit ganz viele Bilder und vielleicht sogar Videos aus Bali mit euch zu teilen. Deshalb bin ich froh wieder zurück im Blogging-Land zu sein.

Eine wunderschöne Woche euch meine Lieben!

I could probably stare at the screen for hours to think of a perfect and funny starting line to explain my three month absence. But I guess I'll just get to the point.

Those were some crazy three months, let me tell ya. It was kinda winter in Summer, and then it was really summer. Finals. Those flew by so fast I can't even remember anything. After that was done, parties. A LOT of parties. I think I was in an alcohol coma for a month.
Then I worked a lot to safe up my money for bali. My last Oral exam. And finally, prom night. One of my favourite nights ever, for sure. Afterwards it was all about College applications and a lot of self-doubts. Questions about my future came up that I had never even thought of, or maybe I just suppressed them. Law school or no Law school. At the end, it wasn't Law school. 
And then the horrible waiting started. Acceptance or no acceptance. But then, a few days ago the life saving E-Mail. Acceptance to Uni. Halleluja. 

Now I can go to Bali in peace, at least for now until the paperwork is done. Honestly, I really didn't feel like blogging at all. There wasn't anything I wanted to share on my blog, except maybe my prom pictures. 

Now I'm a little more relaxed. At least a little. Looking for a place near University will be a hassle as well. But who am I to complain. 

I'm pretty sure I'll take loads of pictures in Bali so I'll share them on my blog, so I'm really happy to be back in Blogging-land. 

Have a great Week guys!

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Mai 07, 2016

Do me good and I'll do you better

Die Wintersachen sind jetzt endgültig auf dem Dachboden verstaut und werden dort hoffentlich ziemlich lange bleiben. Es wäre alles viel einfacher wenn ich nach dem Abi einfach nach Bali gehe und dort bleibe. Hört sich nach einem perfekten Plan an. Wenn mich keine Universität annimmt, wäre das wirklich eine Überlegung wert.

Ich hoffe mal ihr habt auch so ein schönes und entspanntes Wochenende und genießt die ersten richtigen warmen Temperaturen. 

Schöne Woche meine lieben!

All my winter clothing is packed and placed in the attic and I really hope they'll stay there for a while. Everything would be so much easier if I'd just go to Bali after my graduation and stay there. 
Sounds like the perfect plan. If I don't get accepted by any college, I might really consider that.

I hope you guys have a great and relaxed weekend and you enjoy the nicer temperatures.

Have a great week loves!

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März 30, 2016

Summer Plans

bali pt 2

bali pt 1
Es ist wirklich kaum zu glauben dass nächste Woche schon Abitur Prüfungen sind. Ich habe so ewig drauf gewartet, dass es mir gerade total surreal vorkommt.
Aber je früher die Prüfungen kommen, desto schneller sind sie dann endlich vorbei. Und dann kann ich endlich anfangen durchzuatmen und mich vollkommen auf den Sommer konzentrieren! Ich will es am liebsten gar nicht jinxen, aber ich hab das Gefühl das wird ein unglaublicher Sommer.
Abi Parties, lange Sommernächte, ewig lange Ferien, mit Freunden unterwegs sein und und und!
Aber das Highlight dieses Jahr wird für mich definitiv die Bali Reise die ich mit einer Freundin unternehme. Wir wollen einen Monat lang die Insel erkunden und hoffentlich unvergessliche Erlebnisse sammeln.

Bali ist schon seit langem auf meiner Bucket list, es ist einfach meiner Meinung nach der perfekte Ort deshalb kann ich es kaum erwarten endlich dort zu sein.
Surfen und auf Elefanten reiten hört sich für mich nach Himmel auf Erden an :D

Habt ihr schon Pläne für diesen Sommer?:)

I can't believe finals are next week. I've been waiting for the longest time, and now that it's so close it seems so surreal to me.
But the sooner, the better. Once Finals are done I can finally exhale and concentrate on my summer!
I really don't wanna jinx it, but I feel like this summer is going to be incredible!
Senior parties, long summer nights, super long summer break, going out with friends and so much more. 
But my highlight will definitely be my trip to Bali with a good friend of mine. We're gonna explore the island for a month and hopefully make some amazing memories!

Bali has been on my bucket list for a quite a while, it seems like the perfect place to me and I'm so excited that I finally get to go! Surfing and riding on elephants sounds like Heaven to me. I can't wait for August!

What are your plans for the summer?

xx


März 15, 2016

20 things I learned by 20

Keine eins mehr vor dem Alter zu haben ist komplett anders. Als Kind waren für mich 20-Jährige richtige Erwachsene und einmal selbst so "alt" zu sein war viel zu weit weg.
Auch wenn man noch kaum von viel Lebenserfahrung sprechen kann, nimmt man die ein oder andere Sache mit. Und lässt aber auch sehr viel zurück.

1. Geduld und einfach mal abwarten ist der Schlüssel. Ich fand es immer ganz schwer auf dinge warten zu müssen oder in einer scheinbar ausweglosen Situation einen kühlen Kopf zu bewahren. Mit den Jahren merkt man dass sich letztendlich immer alles so fügt wie es soll und man nicht sofort die Fassung verlieren soll. Einfach mal positiv bleiben, auch wenn es schwer fällt.

2. Geld knapper kalkulieren. Diese Hass/Liebe Beziehung die man zu Geld führt wandelt sich im laufe des Erwachsenwerdens immer wieder. Auch wenn man glaubt man hat alles einkalkuliert, findet sich am ende wieder etwas was den Geldbeutel leert. Um Kopfschmerzen zu vermeiden, lieber mal mit größeren Ausgaben rechnen.

3. Macht was ihr wollt. Es ist jetzt die Zeit da um zu experimentieren. Sei es mit der Karriere oder mit Partnern. Beißt euch nicht sofort auf eine Richtung fest. Ergründet euere Möglichkeiten und seid auch Wählerisch. Solange es euch nicht schadet ist es einen Versuch wert. 

4. Wenn man nichts nettes zu sagen hat, lieber nichts sagen. Jeder macht seine Erfahrungen mit Konflikten, ich hätte manche gerne nicht gemacht. 

5. Genug Zeit für sich selber nehmen. Es ist schön wenn man viel Zeit mit tollen Menschen verbringt, aber manchmal sollte man auch Zeit mit sich selbst verbringen um Ruhe zu finden.

6. Stabiles Umfeld aufbauen. Menschen die dir gut tun immer gut behandeln und die Beziehung pflegen. Niemals die Freunde für eine Beziehung vernachlässigen! 

7. Lass deine Augenbrauen in ruhe! Ich habe so viele Phasen mit meinen Augenbrauen durchlebt, und ich danke Gott dass sie mir nach der 9. Klasse wieder nachgewachsen sind!

8. Raus gehen und leben! Ich bin in so vielen Situationen froh gewesen dass ich mich doch noch dazu entschlossen habe irgendwo mit Freunden mitzugehen obwohl ich keine lust hatte. Daraus sind die besten Erinnerungen geworden.

9. Keine Angst haben. Wenn man wie ich meinem Fall, mit 20 noch daheim lebt hat man zum Glück noch das Netz der Eltern dass einen im Fall der Fälle auffängt. Auch wenn es sich komisch anhört, sollte man das aufjedenfall ausnutzen. Aber nicht im negativen Sinne. Dinge wagen und seine Jugend auskosten, denn später wird man dazu keine Möglichkeit mehr haben.

10. Reisen. Versucht mehr in Erlebnisse zu investieren als in Materielles. Auf lange Sicht habt ihr davon um einiges mehr.

11. Hart arbeiten. Ich bin froh für die Erfahrung dass ich schon mit 12 meine ersten Jobs hatte. Das hat mich bis heute begleitet und ich habe kein Problem damit für mein Geld zu schuften. Man lernt dinge mehr zu schätzen und mit Geld besser umzugehen.

12. Materielles ist wertlos. Ich versuche mich eigentlich selbst davon zu überzeugen aber es ist schwer wenn man in dieser Konsumgesellschaft und Social Media Zeit aufwächst. Ich werde aber trotzdem oft damit konfrontiert wie sinnlos es eigentlich ist das neuste iPhone zu besitzen.

13. Liebe deine Eltern. Man vergisst dass die Eltern mit einem selber altern und man sollte deshalb immer versuchen so gut wie möglich und vor allem dankbar zu sein. 

14. Herzschmerz formt dich. Man leidet so sehr und glaubt die Welt verbrennt aber letztlich denke ich an alles zurück und bin total froh diese dinge durchlebt zu haben.

15. Rechnungen rechtzeitig bezahlen. Macht es einfach :D

16. Niemand ist so wie man es sich vorstellt. Wie oft ich schon verknallt gewesen bin und später stellte sich nervigerweise heraus dass 'Mr. scheinbar Perfect' der größte Vollidiot ist. Und andersrum kamen mir Leute anfangs unsympathisch vor bis ich sie kennenlernte und sie sich als top Leute herausstellten. 

17. Liebe kann man nicht erzwingen. So sehr man es sich manchmal wünscht, oft passt es eben einfach nicht oder es ist einfach nicht so vorgesehen. Nicht enttäuscht sein, sondern Geduld haben. Der richtige kommt zum unerwartetsten Zeitpunkt.

18. Dankbar sein. Schaut euch um und schätzt alles was ihr habt, wir neigen dazu immer unzufrieden zu sein, aber über die Jahre wenn man mehr sieht und realisiert wie viel weniger andere haben, kommt man sich total bescheuert vor. 

19. Mit offenen Augen durch die Welt gehen. Sei es auf Reisen oder in der Heimatstadt, überall gibt es etwas anderes zu sehen und man sollte offen sein für neues.

20. Die Jugend vergeht zu schnell. Leider können wir nicht für immer so fit und knackig sein, deshalb denke ich mir jeden Tag dass ich keine Zeit und Energie für dinge verschwenden will die unwichtig sind. Ich will jetzt unvergessliche Erinnerungen schaffen und alles negative so weit wie möglich von mir fern halten.